125‘000 zusätzliche Lastwagen durch Basel?|NEIN zu Hafenbecken 3 und Gateway Basel Nord!
Der Umwelt zuliebe soll der Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Das umstrittene Terminal-Monsterprojekt verursacht aber 125‘000 zusätzliche LKW-Fahrten.
260‘000 Container mitten im Naturschutzgebiet?|NEIN zu Hafenbecken 3 und Gateway Basel Nord!
Beim Badischen Bahnhof liegt eines der wertvollsten und wichtigsten Naturschutz-gebiete der Schweiz. Genau auf diesem Naturschutzgebiet soll künftig ein Megaterminal 260‘000 Container umschlagen.
Klimaschutz oder noch mehr Verkehr?|NEIN zu Hafenbecken 3 und Gateway Basel Nord!
Basel hat den Klimanotstand ausgerufen. Trotzdem soll das Mega-Terminal künftig fast fünfmal mehr Container nach Basel bringen - Mehrverkehr inklusive...
240 Mio. Steuergelder für Lärm und Gestank?|NEIN zu Hafenbecken 3 und Gateway Basel Nord!
Die Basler Bevölkerung leidet bereits unter hoher Umweltbelastung. Trotzdem soll dank 240 Mio. Franken Steuergeldern ein Megaprojekt noch mehr LKWs und Lärm bringen.
Sind wir Basler dümmer als die Zürcher?|NEIN zu Hafenbecken 3 und Gateway Basel Nord!
Die Zürcher Bevölkerung und Behörden haben sich vehement gegen den Bau des „Gateway Limmattal“ gewehrt. Das Terminal-Monsterprojekt soll trotzdem realisiert werden: jetzt halt in Basel.
Basel als Containerdrehscheibe für halb Europa?|NEIN zu Hafenbecken 3 und Gateway Basel Nord!
Für die Versorgung der Schweiz genügen die bestehenden Container-terminals bei weitem. Mit dem geplanten Mega-Terminal soll künftig auch der europäische Transitverkehr in Basel verarbeitet werden.
Wollen wir unseren Basler Hafen zerstören?|NEIN zu Hafenbecken 3 und Gateway Basel Nord!
Der Basler Hafen gehört zu unserer Stadt wie das Münster. Mit dem Terminal-Monsterprojekt soll der heutige Hafen zerstört und in seinem Charakter komplett verändert werden.

Worum geht es?

In Basel soll aus Steuergeldern 1 km vom Rhein entfernt ein komplett neues Hafenbecken und ein riesiges Containerterminal (das «Gateway Basel Nord») gebaut werden - mitten in einem der wertvollsten Naturschutzgebiete der Schweiz.

 

Das Mega-Containerterminal wurde von SBB Cargo und dem Bundesamt für Verkehr aufgrund der zentralen Lage im Land zunächst als «Gateway Limmattal» im Mittelland geplant – mit denselben Personen als Projektleitern. Dieses «bimodale» Terminal (Bahn – LKW) scheiterte am Widerstand von Bevölkerung und Behörden gegen Mehrverkehr und Gefahrengüter. Nun soll es halt in Basel gebaut werden, kombiniert mit einem technisch ungenügenden und unnötigen neuen Hafenbecken, um den Anschein zu erwecken, das Terminal könne aufgrund des Rheins nur in Basel liegen.

 

Doch es gibt viele Argumente gegen dieses Projekt, aus wirtschaftlicher, ökologischer, sicherheitstechnischer, raumplanerischer und logistischer Sicht. Ein breit abgestütztes Komitee sagt deshalb NEIN:

  • Nein zu einem überteuerten neuen Hafenbecken, dessen Bedarf nicht belegt werden kann.
  • Nein zu einem Mega-Containerterminal am falschen Ort.
  • Nein zu massiv mehr Lastwagenverkehr, Lärm und Gefahrgütern in der Stadt.
  • Nein zur Zerstörung eines einzigartigen Naturschutzgebietes von nationaler Bedeutung.
  • Nein zum Aufbau eines mit 240 Millionen Franken Steuergeldern finanzierten Monopols im Containerumschlag mit SBB Cargo an der Spitze.
  • Nein zu einem untauglichen Hafenbecken, das die Schiffsführer vehement ablehnen.
  • Nein zu einem Projekt, das von Partikularinteressen bestimmt ist und auffällig viele Verstrickungen zwischen involvierten Firmen, Personen und Behörden aufweist.

 

Die Basler Regierung möchte dieses Projekt durchboxen, um auf den bisherigen Hafenarealen teure Wohnungen bauen zu können. Das Bundesamt für Verkehr seinerseits zielt auf die Errichtung eines Monopols im Containerumschlag für «seinen» Staatsbetrieb SBB Cargo – ein Unternehmen, das Milliardenverluste schreibt. Vorgeschobenen werden Argumente wie Klimaschutz, zwingender Bedarf oder die nationale Verkehrspolitik, die sich bei kritischer Betrachtung grösstenteils als Augenwischerei herausstellen. Deshalb:

 

NEIN zum Hafenbecken 3

NEIN zu einem Mega-Containerterminal am falschen Ort